Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Der neuerrichtete Israelitische Tempel in Hamburg
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 266 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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״und cicfcr Offenbarung glauben, wem anders ha- ״bcn sie diese Seligkeit zu verdanken, als unserm ״Volke? und jetzt sollen wir ausgcartete Kinder je- ״ner großen Vater, schweigen oder gar beifällig mit ״cinsrimmcn, wenn Männer aus unserer Mitte das ״Erbthril der Water angrcifen, das uns bisher die ״größten Tyrannen der Erde nicht aus den Händen ״winden konnten? schweigen sollen wir oder gar bei- ״fällig mit einstimmen?". Nein! antworteich, meinethcuren Glaubensgenossen! wir sollen nicht schweigen, und Euer Eifer, wenn er acht ist, und frei von allen unlautern Absichten, ist nicht ungerecht׳, ist sogar löblich, nur die Mittel die Ihr für die heilige Sache wählt, sind unheilig und unlöblich. Schimpfwerte und Lästerungen.überzeugen nicht, und wenn der Witzling gottlos genug ist, über heilige Dinge seinen, faden Witz auszulaffen, so können alle die Spötteleien und Bonmots, wovon es unter uns jetzt wimmelt, wohl erbitter» > aber überführen können sie nicht. Und die zu Gott und zur Religion zurückkehrcnde Menge hat Manner an ihrer Spitze und in ihrer Mitte, welche Ueberzeugung fordern, und diese Ueberzeugung können und müssen unsere Schriftgclchrten ihnen geben, und darin muß der gemeine Mann sich gar nicht mengen. Wohl weiß ich, daß ein Rambam, ein Roscb. ein Rascbba, ein Ribascli, und alle die großen und heiligen Männer der Vorwelt auch keine ruhigen Zuschauer bei der heiligsten Angelegenheit der Religion geblieben waren: aber diese großen Männer würden den Geist der Zeit gekannt und geehrt