Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Sendschreiben der Direktion des neuen Tempel-Vereins in Hamburg, an die Mitglieder desselben
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 201 (sequence 8)
- Language
- German
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201 nid*tcr.ccn Zeit, darf sich nicht in unfern: Vereine fortvssanzcn. Was wir sein wollen, müssen wir ganz, aus voller Seele sein. Dieses heischt die Heiligkeit des Gegensiandes, dieses fordert laut unsere Pflicht gegen uns selbst und gegen unsere Kinder. Jedem Müglicde des neuen Tempel-Vereins, welchcs demnach nicht mit sich oder seinen Verhältnissen einig werden kann, Mitglied desselben, in seiner ganzen Ausdehnung zu sein, wird daher die Direktion, (wenn ihr, spälesiens bis zum nachstkommenden Ostern, eine schriftliche Anzeige deshalb gemacht wird,) den halb-;übrigen Niethzins seiner Stelle im neuen Tempel zurückzahlen und ihm jede .fernere.Verflichtung gegen den Verein gänzlich erlassen. Nach dieser Zeit wird die Dircknen jede Gottesdienstliche Handlung, (wozu sowol der Tempel selbst, als dessen Beamten die gehörigen Mittel darbictcn)", welche der bestehenden Ordnung zuwider, ein Mitglied des neuen Tempelvereins nach einer andern, als der von demselben angenommene Weise begehet, ׳ als' eine definitive Erklärung betrachten: daß dasselbe nicht / -.-.״ rncbr gesonnen sei Mitglied des Vereins zu bleiben. Die Direktion wird in diesem Falle dessen Namen aus der Liste der Mitglieder ausstreichen und über seine Stelle im Tempel, ohne Ersatz für die noch übrige Miethzeit, zum Besten des Vereins verfügen. Die Direktion des neuen Tempel-Vereins. M.Z. Bresselau, S.I. Frankel, M. Robinow, : _Or. Leo Wolf. - - - -/.v