Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Über den Ursprung des Geldes
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 194 (sequence 4)
- Language
- German
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Münze, in Lacedämon cinzuführen, welche außer diesem Sraate nirgends kennte gebraucht werden, um dadurch seinem Volke den Handel und die Vermischung mit andern Völkern und deren Sitten und Grundsätzen zu erschweren, auch den außerordentlichen Hang znm Gclde und den Gei; seiner Bürger dadurch cinzuschränkcn, indem er das Geld auf einen so. gcringcn Preis setzte, daß ein besonderer Wagen dazu nöthig war, um die mäßige Summe von zehn Minas , ungefähr 709 Livres ftanzösisches Geld, sortzubrinzcn. Ueber die ersten Erfinder des geprägten Geltes ist man sehr ungewiß, indem Einige dem Kain, Andere dem Tubalkain, und wieder Andere den Assyrcrn, die Ersindüng dcffclbcn zuschrcibcn. Mit mehrerer Wahrscheinlichfeit vcrinuthet man, daß die alten Pbönicier, als crfinderischc Köpfe und die größten Kaüflcutc ihrer Zeit, das^ gemünzte Geld, zum Behuf der Handlung, erfunden haben. . ■. VIII.;:; Sendschreiben der Direktion des neuen Tcmpel-Vcreins in Hamburg , an die Mitglieder desselben *). Äurch den,, nun bereits seit einigen Monaten im neuen Tempel eingcführten Gottesdienst , ist die Idee, welche dem Tempelvcreine sein Entstehen gab, verwirklicht.und *) Dieses ist ׳erst ז!ןיר־ Kurzem in Hamburg erschienen. (Man sehe die Sulamith gten Jahrgangs 6teS Heft