Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Über den Ursprung des Geldes
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 192 (sequence 2)
- Language
- German
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׳ IY2 SSaarcn an ihrer Güte und Rcinigkcit etwas verloren. Aus Liese Art führte man schon zu den Zeiten Abraham» Las Gold und Silber, und vielleicht auch für geringe Waarcn das Kupfer im Handel ein. Dieses Geld war Anfangs nicht geprägt oder gemünzt, sondern man wog es einander durch das Gewicht in großem oder kleinern Thcilen zu. Mit der großem Ausbreitung der Menschen und ihrer Bedürfnisse, vorzüglich mit der Nolhwcndigkeit des Hin - und Herrciscns, des L'auschcns ganz ungleicher, trockener oder flüssiger Waarcn, welche aus verschiedene Art mußten zugemcsscn oder gewogen werden, und nichw leicht konnten hin und hcrgesührt werden, mit dieser Vervielfältigung des Handels wurden endlich willkührliche Zeichen der Waarcn beinahe eben so nothwcndig als die Zeichen der Gedanken durch Worte. -Das Geld war also nichts anders als ein Zeichen der Waaren, und hat daher einen doppelten Werth, einen wesentlichen reellen, und einen willkührlichen oder eingebildeten Werth. Jener wird durch die Beschaffenheit des Metalls, und dessen Seltenheit und Brauchbarkeit, dieser durch das Gepräge und. den Willen des Oberherrn bestimmt. ־ Da sich in Ansehung der Güte und des Gewichts des ungestempelten Geldes mancherlei Betrug einschlich, so suchte man die Sicherheit im Handel dadurch ftstzusetzendaß auf die Metallstücke gewisse Kennzeichen geprägt wurden, wodurch sie von andern konnten unter» schieden werden. Da man in den altern Zeiten das Bieh als ein Äauschmittel im Handel benutzt hatte, so scheint dieses