Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Bilder und Gleichnisse
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 189 (sequence 9)
- Language
- German
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4?i'm Zelte, und da er sieht die prächtigen Wagen, die Joseph gesandt, und das königliche Gespann,, das bringen soll den Greis nach Mizraim: da rief er hoch -erfreuet: Ach, 'u viel für eine Menschenbrust — ich muß eilen und ihn sehen, sonst tvdtet mich die Freude, die mein Ecmürh entflammt. Er ging zur Hütte zurück, da tönte ihm entgegen ein süßes Getön: Er lebet der Sohn Gar nahe dem Thron r Er wallet h i c n i e d e n In göttlichem Frieden. Jetzt wendete er zur Sängerin sich,׳ also sprechend: Mich hast du in's Leben zmückgerufen mit deiner Lieder süßen Harmonie — so muß nie der Tod Gewalt ausüben überdeine Tage. , Du mußt ewiglich, lchen^ ewiglich in der Liedcx unsterblichen Kunst. ' Die ehrwürdigen Trümmer. In Selmar's Haus trat einst ein Greis, gebückt von des Alters Schwächen, kanm noch im Stande verstündlich sich zu machen durch Zeichen und Worte. Mer Selmar eilte dem Greise mit Ehrfurcht entgegen, bot ihm den weichsten Sessel an , um auszuruhen, lauschte auf jedes seiner Worte, und als er sich entfernen wollte, reicht' er ihm seinen Arm, und begleitete ihn nach Häuft. Und die tiefe Ehrfurcht, die Selmar dem Greise bewiesen, entging dem zehnjährigen Gotthold nicht, und er fragte den Vater um die Ursache.