Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Literarische Notiz
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 148 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Gebet eines Hofmannes. Ihr Götter, steht mir heute bei, Da.-j ich nicht meine Pflicht vergesse; Daß mir der Fürst recht gnädig sei, Und auch sein Hund und die Mätresse. An Amaliens Augen. Ihr Augen, sagt, wird mich Amalie beglücken? Nein, sagt mws nicht, ihr schönen Augen, nein! Mich tödtet, wenn ihr cs verneinet, Höllenpein- Und sagt ihr Ja, so tödtet mich Entzücken. Rochus auf seine Frau. In diesem Grabe, welch Vergnügen, Schweigt Fulvia, die nie geschwiegen. Alte Münze. /Gewissen, Treue, deutsche Redlichkeit,׳ -- Von der man noch mit Achtung spricht, Sind altes Geld; man schätzt die Seltenheit, Doch gang' und gebe sind sie nicht. Tempusedax rer um. Die Zeit frißt alles, rief Zopir, Frißt über alle Maaßen: Sogar, die alles fraßen ,- Die Zahne frißt, sie mir. Frankfurt.am Mal׳/», im November 18.18׳./ v Dr. C. L. Goldschmidt.