Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Aus Dresden [Nachricht]
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 140 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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140 —-- längst anerkannt, und auch in den Büchern verzeichnet ist, welche unfern Gegnern heilig und ehrwürdig sind? Heißt es nicht ausdrücklich, daß Gott die Person nicht ansieht, sondern in allerlei Volk, wer ihn fürchtet und recht thut, der ist ihm angenehm! (Apostelgeschichte K. 10. SS. 34 und 35•) -- -- Und die entgegengesetzte Lehre verbreiten dieMänsier , die auf Lehrstühlen sitzen? " — — An die Neuvermählten. Sonnet. Wie sich die Ulme an dem starken Baume/ So rankt am Manne sich die zarte Liebe, Zu mildern seine ungestümen Triebe, Lu halten seine Leidenschaft im Zaume. Und von der Jagd nach einem flücht'gen Traume Der ins Unendliche hinaus ihn triebe Hält schmeichelnd ihn zurück die zarte Liebe, Sein Thun begränzend in der Wahrheit Raumei Und solchen Bund der Stärke mit der Milde Geh' ich Euch heute am Mare schließen, Eintretend in beglückter Wesen Reihe. Und ahnend seh' ich diesem Eintrachts-Bilde Die zarte Blume jugendlich entsprießen, Die Euch beschenkt mit neuer Himmelsweihe. L, M, Büsch ent hat.