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Sulamith · 1817-01-01 · Heft 2 · p. Seite 122

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
5 (1817-1820)
Issue
Heft 2
Article
Ankündigung. Schire tiferet Prachtgesänge, oder die Moseide. Ein heiliges Gedicht in 18 Gesängen, von Naphthali Hartwig Wessely
Date
1817-01-01
Page
Seite 122 (sequence 5)
Language
German
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langen und den Preis des Papiers, mit entrichtet haben, besonders ׳veranstaltet werden. Das Namen-Berzeichniß der Beförderer soll dem Werke vorgedruckt werden. Des Verfassers Porträt wird mit beigelegt. Hamburg, im Sept. iZlZ. Dr. Kley, E. Wessely. meine Absicht war lediglich, Wahrheiten aus׳ ihren Tiefen zu enthüllen. Ist dieß geschehen, so habe ich meiuen Zweck erreicht; ist dieser aber verfehlt, so war doch wenigstens mein Wille gut, und meine Schwäche schadet der Wahrheit nicht; denn sie stehet unerschütterlich immer da. So erscheint nunmehr die Mose'ide im geehrten und großen Publikum; erscheint unter allen verschiedenen Religionsverwandten, unter allen Klassen von denkenden Köpfen, unter religiösen Menschen sowohl, als unter denjenigen, die nur ihren eigenen Vernunstschlüsse» anhänglich sind, so, daß das Werk Lob und Tadel ausgesetzt sein wird. Nicht als Philosoph will ich in diesem Werke erscheinen, sondern als Dichter, als Israelit und als wahrer Menschenfreund. Bei allen dem verspreche ich mir, daß, so verschieden auch die Menschen im Denken sein mögen, dennoch jeder Leser, er sei von welcher Denkart er wolle, hie und da Stellen antreffen kann, die ihm seiner Aufmerksamkeit werth zu sein scheinen werden. Ich schäme mich nicht, mir selbst das.Aeugmß zu geben, daß bei mir Herz und Mund zugleich spricht, und daß meine Feder nie etwas schrieb, worüber mein Herz anders dachteunh. fern von Hochmuth, schätze ich denjenigen glücklicherer die Schwäche des menschlichen Verstandes einzufchen vermag. Nur zu mathematischen Kenntnissen, die sich bloß, auf sinnliche Materien gründen, und uns in diesem Leben nvthwendig und nützlich sind, hat Gott in die menschliche Seele'die Kraft gelegt, das Wahre von dem Falschen mit Gewißheit unterscheiden ja, können; aber außer die-

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