Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Ankündigung. Schire tiferet Prachtgesänge, oder die Moseide. Ein heiliges Gedicht in 18 Gesängen, von Naphthali Hartwig Wessely
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 121 (sequence 4)
- Language
- German
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121 ..Sobald auf diesem Wege die Kosten gesichert sind, soll der Druck unverzüglich beginnen, und wo möglich irr einem halben Zähre beendigt werden. ׳ ,< Eine Ausgabe auf Schweizer Velin-Papier soll für diejenigen Herren Interessenten, die es namentlich ver- ־ Herren Professoren Hufnag e l und S p a l d i n g, welche, der Erstere den ersten und der Letztere den zwei- Len Gesang in's Deutsche übersetzten, übertrug der Derfaffer^die Uebersetzung der übrigen Gesänge einem jungen , talentvollen Manne (wie man weiß, seinem Sohne, Herrn Emanuel Wessely, ebendemselben, welcher die jetzige Ausgabe, mit ankündigt), welche mit vielem Beifalle ausgenommen wurde. Für diejenigen Leser, welche dieses herrliche Werk nicht naher kennen, werden gewiß ך ,folgende in der Borrede zur deutschen Ausgabe׳ der ' Mose'ide enthaltenen Aeußerungen des Verfassers, hier . . nicht unwillkommen ftin: ——-״׳ Was das Werk .selbst, betrisst, und welche Ursachen mich, es zu schreiben, bewogen haben,.wird der geehrte Leser aus der Vorrede, die aus dem hebräischen Originale übersetzt worden ist, .und hiehei folgt/ ersehen können. Was ich.aber hier noch zu sagen habe, ist, daß die Mo se'ide, als , Epopee betrachtet, sich von Gedichten ihres Gleichen, die auch biblische Eizahlungen zum Stoff haben, aber nur bloß zur Belustigung des Lesers geschrieben sinddarin unttrscheideL, daß jene, wenn wir sie mit dem Text vergleichen, voller Erdichtungen sind, die keinen Schein von Wahrheit für sich haben, als: voll Liebesgeschichten, neuer Personen, neuer Erzählungen, Traume, Kampfe , Geistererscheinungen und mit dergleichen Dingen mehr, die alle nur der Einbildungskraft des Dichters ihr Sein verdanken, aber nicht den mindesten Grund in der wahren Geschichte haben, Die) Mose'ide hingegen ist eigentlich ein Lehrgedicht , das zugleich die Schrift erklärt, und die Lücken in den biblischen Erzahlungen durch innere und mündliche Gespräche, die in den Gesängen Vorkommen, (wie mit mehrerem aus der folgenden Borrede zu ersehen ist), ausfüllet, Kurz, 'V. Jahrg, 2. Ban-, q