Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Neue Erziehungs- und Lehranstalt für die Israelitische Jugend in Mannheim
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 114 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2304627-2304637-2304639-2308399--05396-2308690- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
2. Höhere Religionskunde, nach Maimons Morenebuchim., als Grundlage jüdischer Dogmatik. Z. Griechische Sprache. ' 4. Rhetorik und Homiletik. 5, Die Ansangsgründe philosophischer Wissenschaften. M ad chenklasfen. Daß auch die weibliche Jugend einer bessern Erziehung sich erfreue, ist nicht bloß die Forderung der Veredlung und Vervollkommnung des Menschen überhaupt heischenden Religion und Vernunft, sondern auch aus dem Gesichtspunkte nöthig, daß sonst beide Geschlechter in Zukunft zu sehr kontrastiren würden. Auch ist der Familie innere Wohlfarth und Zerrüttung nur gar zu oft durch dasWcib bedingt, das die empfangenen guten und schlechten Lehren wiederum in der Kinder Gemüth übertragt; in dieser Beziehung wohl, sagt Sir. 26,18. „Ein wohlerzogenes Weib ist nicht zu bezahlen." Das bei der Mädchenerziehung vorgesteckte Ziel dieser Anstalt ist demnach: sie zu f r 0 m m e n, g e si t t e t e n und h a u slichen Töchtern zu bilden und zu erziehen, damit sie als zärtliche G a t t i n n e n, kinderpflegende und wohlthätige Hausmütter, jenem herrlichen Frauenideale (Prov. cap. 3i.) einst entsprechen. — Aber auch hier hangt des von der Schule auszustreuenden guten Samens Gedeihen nicht minder von der Eltern frommer Sitte und unverschrobener Bildung ab; unddie verderblichen Einflüsse einer verkehrten Lebensweise und verzärtelnden Er-. Ziehung der Eltern können der Schule wiederum nicht zur