Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Neue Schul- und Synagogen-Einrichtung in Hamburg
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 46 (sequence 5)
- Language
- German
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Armen fristen durch itgend ein Almosens durch ein Werk' der Milde und Barmherzigkeit, sonders ihn - thatig austzurüsten und brauchbar, der menschlichen Gesellschaft und sich zum Besten, itt dieser Khätigkest ihm selbst, die Quellen zu eröffnen,, bie rechten.Mittel ihm uim die Hand zu geben , daß er das Leben leichter sich gewinnedaß er selbst die Bahn sich öffne zu seinem künftigen Sein, daß. er mit seinem Schicksal und mit dem, Per's ihm gezeichnet, zufrieden lebe Und, — was das Höchste ist, ohne Laß Wohlthaten andrer Art für den Empfängers manches Drückende haben müssen — daß er, was Gutes und Erfteüliches in der Folge ihm auch widerfahre, sich nur Alles, Alles nur der n eignen. Kraft verdanke. — Welch ein mächtig ergreifender -Wink, da zu säenwo der Boden so empfänglich, wo die Mühe so belohnend,׳wo per Erfolg so sicher; zu einer Zeit zu pflanzen, da das Unkraut des Eigennutzes um den jungen Stamm sich noch nicht gelagert, da det Mehlthau des Undankes noch nicht die Früchte in den Blüthen schon vernichtet; sondern da die Frühlingssonne der kindlichen Unschuld, die milden Lüste der Wonnejahre unseres Lebens sich schön vereinigen, die edelste Pflanze in Gottes schönem Garten, den Menschm--.zu. erziehen und. nur der beftUchtenden" Kraft des Unterrichts, nur des sanft und kräftig eindringenden Wasfers der Lehre gewärtig sind, um eine Saals reifen zu machen , mit deren Früchten Gott und Menschen sich erfreuen, kräftige, gesunde Bäume, die denkommenden Geschlechtern noch die Pflanzer rühmen, wenn diese längst schon in dem Staube ruhen. .— . ■ :•■:;־ ׳ Zst diese Aussicht aber eine erfreuliche überhaupt, ist