Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Worte eines Veteranen im Lehramte, an seine jüngern Amtsbrüder
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 12 (sequence 10)
- Language
- German
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(ob auch Bell und Lankaster?) und wie sonst die Sterne der ersten Größe am pädagogischen Horizonte alle heißen mögen , mit dem gesegnetesten Gedeihen, mit dem ergiebigsten Erfolge, und schon genießen wir die herrlichsten Früchte ihrer Bemühungen. Ein reges Stre-- den, ein unaufhaltsames. Fortschreiten zum Bessern hat sich aller Menschenklassen, sowohl der Regierenden als Gehorchenden bemeistert. Freilich mach( dieses Fortschreiten noch immer Schwingungen, freilich sinkt oft Kultur und Aufklärung hier und da, oder cs dämmen sich ihnen e i nft weilige Hinbernisse, sei es von oben oder unten, in den Weg, aber wahrlich, nur um mit desto mehr Kraft wieder empor zu streben. Würden wir nicht jenen mit vollem Rechte einen Thoren schelten, der es wagte, die Sonne, einiger Flecken wegen, die sich auf, ihrer Oberfläche zeigen, für glanzlos zu erklären? In eben diesem Falle muß auch derjenige sein, der einiger ephemerischen Hindernisse oder scheinbar.n Stillstandes und unbedeutender augenblicklicher Zurücktretungen wegen, das allmalige Fortschreiten der Gesammtmenschheit verkennen will. Oder verlangt^ man gar hienieden schon das Vo..- kommenste? —Mein! nur besser sollchas׳Einzelne wie das Ganze werden: vollkommen ist nur Einer. — Gott! — Daß es aber im Allgemeinen besser wird, und in gegenwärtigen Zeiten im Werhältniß der vergangenen in Vielem besser wirklich ist, davon liegen unleugbare Beweise uns vor Augen; denn verschwunden ist der die Menschheit entehrende Sklavenhandel, dahin sind die blutigen Verfolgungen aus schwärmerischem Neligionshasse- In