Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Einige Gedanken über den Zufall
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 381 (sequence 7)
- Language
- German
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““ . 38t weisen Fügungen der göttlichen Vorsehung erkennen sollten. ׳ Wir besitzen in dem Leben des bekannten (leider auch von Bielen verkannten), nun verewigten Jung einereiche Sammlung von Ereignissen, bei denen die Spuren׳ einer Höhen! Weltlenkung unverkennbar nachgewiesen werden können» Jung gehörte zu den Wenigen, deren acht religiösem Sinn dieser unsichtbare Zusammenhang aufgeschlossen erscheint, die die Gottheit auch da zu ahnen vermögen, wo Andere nur das regellose Walten eines blinden Geschicks erblicken. Eine gleiche Tendenz hat die jüngst unter dem Titel: Altes und Nenes, von Schubert heraüsgegebene Schrift, so wie die Wagnersche : Spuren der Gottheit im anscheinenden Zufalle: -in welchen Werken eine Menge Thatsachen mitgetheilt werden , die alle auf die überraschendste Art zeigen׳, wie auch in den dem Scheine nach zufälligsten Begebenheiten ein innerer Zusammenhang durchblicke, der uns deutlich auf jenes höchste Urwesen zurückweist/ das mit ewiger Weisheit, Liebe und Gerechtigkeit Alles lenkt und regiert, in dessen Hand jedes unserer Schicksale steht Und ohne dessen Willen Uns auch nicht ein Haar gekrümmt werden kann. ׳■׳• Dieses ewige Wesen wirkt in den Weltzusammenhang kräftig ein; sein Wirken besteht in den tausendfältigem Verbindungsreihen dieses Zusammen- Hangs, die allein ihm ihren Anfangspunkt finden. Je höher ein geistiges Individuum auf der Leiter der Wesen steht, desto mehr muß es von diesem Zusammenhangs überblicken können, und eben aus dem, was es überblicken kann, soll es den Schluß ziehen, daß auch da.