Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Rede, gehalten am Stiftungstage der von Mitgliedern der Israelitischen Gemeinde errichteten Gesellschaft der Humanität zu Kassel
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 359 (sequence 2)
- Language
- German
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adeln, was seine Lebensbahn Hienieden dem hohen, gött-!ichen Ziele naher führen kann. ■ ״ Jede Rückerinnerung , meine Herren ,, an eine gute That, erhebt unser Gemüth und ist nnserm Herzen wohlthuend; jedes Andenken, zu einer löblichen:Unternehmung mitgewirkt zu haben, erweckt Freude und Frohsinn in uns. Der heutige Tag, vergegenwärtigt uns die. Zeit, in welcher der Sinn, der Wunsch Gutes hervorzubringen, * gleichsam Leben erhielt, sich , zum festen Vorsatz, zum Gesetz entwickelte, zur That reifte; wo. mit Freundschaft und Eintracht ein . gesellschaftliches Bündgiß geknüpft wurde, welches getheilte Kräfte und Willen zu einem schönen Ganzen vereinen, und. als. ein .stärkeres Ganze ausführen sollte, was das. schwächere Einzelne nicht vermag. Und wer unter uns wird nicht heute, mit inniger Hochschätzung ein dankbarliches Andenken in seinem Herzen weihen: unserm in Eden ruhenden Stifter, dem Doktor Abraham Lucius Liffmann^). ״DeS Gerechten Andenken dauert zum ewigen Segen!" rufen wir bei feinem Namen aus. — Der heutige Tag erinnert uns lebhaft an jene Zeit, als einst gleichsam der Samenkörn zu einem fruchtbringenden Baume in den Boden gelegt ward , der bereits 'mehrfache Wurzel geschlagen .und zum ästigen Stämmchen, zum hoffnungsvollen Bäumchen gediehen ist. Das Stämmchen wird zum Stamm, das Bäumchen zum Baume werden! Auch hier 'stimmen wir in die Heil verkündenden Worte ein, die *) Man sehe dessen Lebensbeschreibung im roten Hefte des Zken Jahrgangs der Sülamith Seite 220. .' ׳ . .. D. H,