Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Einige Worte über Realschulen
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 305 (sequence 10)
- Language
- German
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«a*0»* «־£»»"•-aff**-*P••■ ^0^ von Bildung müßte reele Bildung treten, wahre Geistes- und Herzenskultür, Auf diese Weise Würde die geistigr Kultur mir der immer? höher steigenden Verfeinerung des Lebens gewissermaßen gleichen Schritt׳ halten, den allgemeinen Hang zu .geftlligen Vergnügungen veredeln und demselben die gehörige Richtung geben;s alsdann. würde auch das allgemeine Bedürfniß der Lektüre, die eine gebildete Denkkrast und ein gewisses Maaß von Kenntnissen voraussetzt, auf das wahrhaft Schöne und Bildende gelenkt und die fade Modelektüre verdrängt werden, Der der Aufsicht der Schule -u- und gewöhnlich auch der Eltern — entzogene Jüngling würde seine Erholung nicht bloß in Ressourcen, Kaffeehäusern und auf öffentlichen Plätzen, sondern auch in einer bildenden Ge!- stesbeschästigung suchen, und auch in der-Wahl seiner Vergnügungen würde sich ein veredeltes Gefühl und ein besserer Geschmack kund geben, ■ - Um diesen Zweck zu erreichen, müßten unter den Gegenständen der obern Klaffe ein höherer und erschöpfender Unterricht in der Religion und Moral, ein vollständiger Cursus der deutschen Sprache und Literatur,und-eine ausführliche Uebersicht der Geschichte, die ersten Stellen einnehmen. Denn diese Gegenstände sind es vorzüglich, welche für den Gebildeten ihr Interesse das ganze Leben hindurch behalten, und die, weil sie keine solche Anstrengung der Geisteskräfte und ununterbrochene Ausdauer als die mathematischen und Naturwissenschaften verlangen, sich am besten mit dem Geschästsleben vereinbaren lassen, si e sind es vorzüglich, die das'Gemüth und den Verstand zugleich ergreifen, für?׳das-׳.Gutei empfänglich und