Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Ode zum Lobe Gottes, nach einem Donnerwetter
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 288 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Als öde Nacht die Leere füllte, Und die Natur in Graus verhüllte. Warst Du es, der ihr Zepter brach, Da hießest Du das Jetzt gebähren, Als ungeheurer Welten Sphären Dein schaffend Wort in's Dasein sprach. — Du blicktest nur, und es geronnen Die Blicke schnell zu großen Sonnen, Zu Funken Deines heil'gen Lichts; Und, was des Aethers Gleise tragen. Den Thierkreis, Angelstern und Wagen, Hing Deine große Hand an Nichts. Wie groß, 0 Gott, sind Deine Werke! Doch nicht nur groß an Macht und Stärke Strahlst Du in jeder Creatur: Auch Deine Huld und Batergüte, Zeigt sich, (wie wallt nicht wein Geblüte!) Im kleinsten Werke der Natur. So wie am uferlosen Raume, Der Glanz von Deines Kleides Saume, Titan, das rege Licht der Welt,' Mit Huld, t..1d segenschwangerm Stabe, Sowohl den niedern Klee im Thale, Als stolzer Cedern Spitz erhellt, — So speisest Du mit mildem Blicke, Den Bürger eines Blatts , die Mücke,