Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literärhistorische Postillen
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 285 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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—285 erfreuen, Ihr Tadel belehren und beide zu fernerm Nachdenken aufmuntern. So gewöhnlich und abgenutzt Jhnen dieses Autorkompliment scheinen dürfte, so ungeheuchelt muß es doch in dem Munde eines Juden sein, dessen zeitliche Umstände es erfordern, Niemanden, außer sehr wenigen Freunden, für etwas mehr als einen Buch- Halter-bekannt zu sein." Ebendas. S.!11. Zusatz zu dem biographischen Aufsatz: 7 <£. Bernhard, geb. Gad *). Dieselbe ist. von mütterlicher Seite eine Enkelin des in der rabbinisch - gelehrten Welt durch seine scharfsinnigen Abhandlungen, so wie durch seine Streitigkeiten zu einer großen Celebrität gelangten Rabbi Jonathan Eybeschütz. Nach erfolgter Scheidung von ihrem Gatten verheirathete sie sich im Jahr 1MZ mit dem geschätzten prinzl. Leibarzt Dr. Domeier in London, und folgte demselben später nach Malta. Ihr vorzüglichstes Werk sind die von ihr geschriebenen ״Briefe wahrend meines Aufenthalts n^England und Portugal. 2 Thle. Hamb. rzoZ." V1-. M. Bondi. *) S. Sulamith 4tes Heft.