Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Esther Bernard, geborne Gad
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 258 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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'488 —- : dame Bee«atb zu sagen wäre, ist erst künftig! Sie arbeitet an einem Roman: die Geschwister, den sie - aber unter einigen Zähren, nicht, - herauszugeben denkt. Diese, eben so musterhafte als seltne, bedächtige Jang- ^samkeit, Verbunden,mitdem ausgezeichneten Beifalle, den- Iean Paul dem Anfänge dieses Werks, das er im ^Manuskript gelesen, gegeben hat, verspricht dem Publikum eine Frucht,, die Campe wohl zur zweiten Aus- ' nähme von seiner Regel machen dürste. — Der Herausgeber hofft übrigens, daß ihm niemand den ungalanten Vorwurf machen wird, Madame Bernard gehöre nicht in den Breslauer Almanach, weil sie lange schon -von hier abwesend, und in Berlin ist! Eine Antwort hierauf ist beihanden, die aber nicht das Glück haben wird zu gefallen; widerlege sie wer da kann! Madame Bernard äußerte sich gerade in Beziehung auf diesen Vorwurf: ״Ich b>'n so glücklich mit den vortrefflichsten Menschen hier in Verbindung zu stehen; in Br—au ,müßte ich jetzt (im December) umkommen! Dort wird : man über den M e n sch e n nie den I u d e n vergessen; und besäße ich die größten Verdienste, so würde ich doch in Eure bessern Zirkel nicht aufgenowWen werden; darum bleibe ich wo ich bin!" , ,, pen zufolge vollends dem Neide ihres Geschlechtes aussetzen!'/ Sie fürchtet das nicht und glaubt, eher ״daß die Weiber die Kenntnisse ihrer Mitschwestern vielmehr lächerlich, als beneidenswürdig sinden werden. Denn, wahrlich , die meisten werden eher die beneiden, die es ׳, versteht, einen Knoten an ihren Schleifen mit Geschmack zu schürzen, als irgend einen Satz des Euclids mit Scharfsinn auszulösen/f — " P. S5e־er.