Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Esther Bernard, geborne Gad
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 252 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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-52 Potiphera, Priester zu.Ln>' dessen Tochter Ostnath Joseph geheirathet, ein und: dieselbe Person gewesen fei. Die Berheirathung Josephs mit Oßnath war also eine Frucht der frühem Liebe, welche schon in dem Hause des Potiphar Statt gefunden.hatte. X: Esther Bernard, geborne Gab» (Eine biographische Skizze.*) Ä8enn ein Mann die Feder ergreift, um Schriftstellerzu werden, so fragt es sich bloß, ob er schreiben kann? Thut hingegen ein Weib das nämliche, so entsteht die vorläufige , sehr kritische Frage: ob, selbst wenn sie schreiben kattn, sie auch schreiben darf? Das Letztere verneint geradezu ein. sehr berühmter Schriftsteller Deutschlands — Campe im väterlichen Rathe an seine Lochter; und die drei Argumente, auf die er sich stützt, sind wenigstens sehr scheinbar. 1) Eine Frau, sagt, er, die sich Mit schriftstellerischen Arbeiten abgiebt, kann unmöglich Geschmack an ihren alltäglichen Berufspflichten finden» 2) Ihr Körperbau ist zu angestrengtem Denken, und zu *) Entlehnt aus Schummels Breslauer Almanach für - den Anfang des neunzehnten Jahrhunderts, ister Theil, 1801, und eingesandt von Hrn. Beer, öffentlichem Lehrer der Moral in Prag. . -.,■■•י ■ .. D. H.