Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Der Nagel des Zeltes
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 213 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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13* ■ "י " fernen wieder dahin, schlug sich daselbst Zelte auf und zog von Zeit zu Zeit, immer nach andern Gegenden hin. Und der Herr seegnete Zsmael um Willen Abrahams, seines Vaters, und er ward groß und mächtig, und beherrschte die ganze Gegend. Aber in seinem Hause herrschte der Unfriede, denn fein Weib war böse und zornig, und verbitterte ihm sehr das Leben. Er aber hing mit aller Liebe und Treue an ihr, nach dem Beispiele seines Vaters, Abraham, der nie die launige Sara verlassen hatte und stets ihren Wünschen nachgab. Aber Sara war auch' ein frommes, gottrsfürchtiges Weib und Meriwah war gottlos und bösen Herzens, deswegen war auch Zsmael sehr zu tadeln, daß er so lange daS Khun und Lassen seiner Frau mit angesehen, die nichts thak, was dem Herrn wohlgsstel, und Haß und Verachtung ihrem Manne einzuflößen suchte gegen seinen Vater Abraham; was ihr jedoch me gelingen konnte. Einstens überwältigte Abraham' die Sehnsucht sehr nach seinem Sohne Zsmael und nach Hagar, die noch immer theuer wat seinem frommen Herzen. Und er sprach zu Sara: bereite mir Alles zur Reise, denn meine Seele gelüstet sehr nach meinem Sohne Zsmael; ich will doch hingehen und sehen, ob er noch wohl ist, und ob seine Mutter Hagar, das sanfte, geduldige Weib, noch lebt. Und Sara bereitete Alles nach dem Willen des Mannes; Abraham aber sattelte fein Kameel und zog .von dannen. Nach einer langen, beschwerlichen Reise, in der er -all das Ungemach fühlte, das einst durch ihn Hagar undihr Sohn auf eben diesem Wege erlitten, kam er eines