Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Gedanken
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 205 (sequence 3)
- Language
- German
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205 wie sehr würde also hier der gute Walzen immer mit ausgeraust werden.?" CH a r a de. Die beiden Ersten, j Gedrückt und gescheut erregen sie Neid; sie tragen viel Last, verfolgt und gehaßt; Sie werden gemieden von andern geschieden; man läßt sie verzollen, wann reisen sie wollen. — Zwar ehedem groß dem Glücke im Schooß; doch nunmehr zersprengt, und einzeln verdrängt. Oöschün nichts verschuldet, nur selten geduldet mit Ruhe und Frieden im Norden und Süden. Die Dritte. Bald Mensch u. bald Thier, bald dort und bald hier, mit Kraft und voll Muth, mit Ingrimm, voll Wuth. Nach Reichthum u. Leben wird er immer streben; will dir es verkürzen, ins Unglück dich stürzen. ^aubt Königen Thron, dem Water den Sohn, dem Weibe den Mann, zerstört was er kann. Sein Trachten u. Dichten ist nur vernichten; auch kommt er in Horden zu plündern und morden. Wie Andre so gut wohl haben sie Muth; gebildet und reich, von Herzen auch weich; und da sie in beiden noch besser zu werden sich täglich bestreben: so läßt man sie leben. Drum wer es auch ist, ob Jude, ob Christ, ׳ stets meide die Näh', er thut dir nur weh. Oft ist's ein Bekannter-/ wohl gar ein Verwandter; ' zwar stellt er sich freundlich, Doch meint er es feindlich.