Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Anzeige einer neuen französischen Schrift
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 192 (sequence 10)
- Language
- German
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Ig2 י''"־ sagen, denen alle Wege zum Fortkommen offen sieden, - und im Genüsse aller Rechte sind, wenn sie durch Wucher schnell sich zu bereichern suchen. Für solche gicbt eS auch einen besondcrn Ausdruck, denn der Volkshause nennt sic: ״Juden, die die den Bart innerlich haben. (Juifs qui ont la barhe tn de<1 ans?) Die SJiCs taphcr ist drollicht, obgleich sie nicht, mehr neu ist. Unter den Deutschen, welche die Juden, verfolgen, mag cs wohl viele geben, die den Bart innerlich haben, und die sie übrigens nur aus Neid verfolgen. Manche glauben, daß das Gesetz der Juden ihnen erlaubt, Wucher gegen diejenigen zu treiben, die nicht ihres Glaubens sind. Herr Bail entfernt diesen Irrthum, indem er beweist., daß nickt Wucher, sondern. Zinsen-bedeutet-, und da es im Hebräischen kein Wort giebt,. welches rechtmäßigen Zins von WuchrrzinS unterscheidet,. so kaun man nicht anders sagen, als daS Gesetz erlaubt' den Juden andern Glaubensgenossen auf Linsen zu leihen. /Nach meiner Meinung hatte der Lcrfasser es noch besser beweisen können. Ucbersetzen wir den hebräischen Ausdruck ins Lateinische: so lautet er blon koeneraber» fratri tut» sed alieno. Nach der schlechten Deutung des Wortes loeneraber» könnte es wohl heißen: Deinem Brüder sollst du nicht auf Wucher leihen , sondern dem Fremden: Indessen bedeutet das laieinische Wort loenu» oder kenn, nach der jetzigen.Schreibart, wohl nichts anders als Zins. Ein Procrnt wird ausgedrückt durch fern»•׳ ■nnclarl1u>1#-;jbfci,-' 'f&itf, .sechs Procent durch fenut trienUrium etc. Das Wort U-UÜL hat keine andere Bedeutung. Cicero und andere Schrift-