Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Anzeige einer neuen französischen Schrift
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 191 (sequence 9)
- Language
- German
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Kann man ihnen doch nicht zum Vorwürfe " machen, daß man zur Zeit unserer Revolur 1 ion cinen einzigen.vvn. di.rf.erRatio» in der Anzahl unserer Henker erblickt hatte. Da hatten sie die beste Gelegenheit sich zu rachen, wenn sie einen solchen unversöhnl i ch r n Haß gegen uns h e g t e n. Wird man etwa die R:!ig!on zur Ursache unürrs Aöschrues gegen sie nehmen? Keineswegs. Dirjenigen, dir mit so vieler Wuth gegen die Juden zu Felde zichen, sind eben so wenig;Christen als Juden, und wahrscheinlich hängen siewerüger an ihrem Glauben, als diejenigen, welche von ahnen .verfolgt werden. Leiden sie von den Kauflcuten .starke Verfolgungen, so ist gewiß die Religion der Vorwand, die Betriebsamkeit der Juden aber der ^eigentliche Bewcgnngsgrund ihres Hasses. In Hinsicht des Wuchers^ behaupten manche,: wären die Juden gar nicht-zu ver- . theidigen. .Jude und Wucherer^-ssogar sind. Synonyme: :geworden. Es ist kemcswcgs schwer sie von dieser; Br- . ^schuldigung loszufxrechen, und -ihren, Gegnern Worten, daß, so lange,die Regierung emem Volke oder: einem Lheil desselben, die gehörigen Bürgerrechte micht ך gestatten wird, und ihm da^rch^edes MttesHrÄ^M- , mn Unterhalt ^auf «ins. ehrrnvolleWriseM werken diese Unglücklichen durchDe Nochwendigkert grs zwungen fein zu.rW«tla^tev^Mitteb»-^h^^ß,ch^Pt .nehmen. Wären. wohl MrPey-,;idie":HMt.7vytevsüv« stemden Nation lebmdie sie verachtet.«sh.-aller Mew» .schenrechte-beraubt haben,ZrMMHaster rchügen- NLtzi'ger, als die Juden? Was sollen wir von Christen