Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Gewalt des Saitenspiels
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 173 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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, .- 173 rien Lheil an David und keinen Antheil an dem Sohn Jsai. — ׳ ■ Und der König ergrimmte sehr in seinem Herzen und beschloß, noch vor Tagesanbruch den Ieminiter stimmt Weib und Kind, nebst seinem ganzen Anhang, mit der Schärfe des Schwertes von der Erde zu vertilgen. 1 Und Jaob, der Sohn Seruiah, und Abu er, der Sohn Neer, und die übrigen Helden Davids lobten den rasch gefaßten Entschluß des Königs, und bestärkten ihn in demselben, aufmuntcrnd zur blut'gen Rache. Und gerüstet schon standen mehrere Kämpfer, David an ihrer Spitze da ertönte mit "eins die über des Königs Ruhestätte Hangende Harfe. Der Nordwind wehete in ihre Saiten und von lieblich klingenden Melodien begleitet, ließen sich mehrere Stimmen also vernehmen. Dem Feind verzeihen — Süße Rache Für Gottgeweih'te Seelen: Sie sieget, des Gerechten Sache: — Laß Gott die Waffen wählen, . Und singe Ihm im Feierkleide, Der deines Kummers nicht vergißt, , - ' Dein Heil , dein Licht und deine Freude, Dein Vater und Erretter ist: Und mögen Feinde heftig toben, Und stolz das Haupt erheben: Mit Saitenspiel den Ew'gen loben — Ist dein Beruf, dein Leben: ׳ Don Joseph lerne zärtlich lieben, Die tief und schmerzlich dich betrüben/ ׳