Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Ideen über moralische Erziehung und Moralunterricht
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 172 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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1/2 Tugend , warum erröthest du nicht, ihn dem reinen Gemüthe des Kindes aufdrängen zu wollen,, dem er gewiß noch fremder ist. der Gedanke : einen solchen -Wucher zu treiben mit dem Guten? Und wie kannst du ihn idealisch nennen den Rath: .deinem Kinde keine Grundsätze einstoßen zu wollen, welche deiner, eigenen bessern Natux widerstreben, und Wahrheit und Tugendsinngleich perletzen. Laßt uns ihnen daher entsagend allen Mitteln die Tugend treibhausartig zu. erpressen , laßt uns getreu bleiben der edlen. Einfalt, der Natur, und. ihren/ erhabenen Lehren gemäß, uns bestrehen, das Gute hervozubringen im Geist und in der Wahrheit! . .. Z., Weist Die Gewälk des Saiterifpielö. Ein e P a r a b e l *). Navid, König von Israel und der Unsterbliche San« ger der hochgefeierten Psalmen, wurde gar oft von klei- Neu Seelen geneidet und gehaßt. Eines Tages brachte man vor seine Ohren die Nachricht, daß ein Ieminite die königlichen Befehle höhne, einen Theil des Volkes zur Meuterei gegen den Gesalbten des Herrn reize und immerfort die Worte im Munde führe: Wir haben kei- - *) Der Herr Verfasser ist Willens eine Sammlung solcher Parabeln herauszu^ehem ׳ D. H.