Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Rede, gehalten am 18. October 1816, in der Andachtsstunde der Israelitischen Bürger- und Realschule zu Frankfurt am Main
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 115 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2304627-2304637-2304638-2307661--04792-2308004- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
, ix 5 bösen Tagen sie getrennt, und wie-dieses Fest ein Fest ist aller Deutschen , der fernen und der nahen, und jeder Völkcrstamm ihn feiert, jeder. Stand und Glaube; so: möge es , Allmächtiger, dein heiliger Wille sein, .daß mit diesem Tage" jede Scheidewand gesunken,, sei, welches Deutsche von Deutschen entfernt, daß die Flamme-welche, heute unsere Berge erleuchtet, in Aller Herz entzünde die Flamme 'der reinen Liebe zu jedem Deutschen, und Jeder in Jedem den Sohn Eines Vaters sehe und liebe, und alle Zwietracht schwinde, und Ruhe , Eintracht und. Glückseligkeit Mer Herz erfülle. Amen. Laßt uns nun die großen Begebenheiten dieses Tages naher betrachten, und dem Allmächtigen dafür danken, nachdem wir zuvor, zur Erhöhung unserer Andacht, den letzten Vers des eben begongenen Liedes gesungen haben werden. (S. Jöhlsons LiedersammlungRro.482.) ■ Diesen Tag gab uns der Herr,' Wir freuen uns, frohlocken ihm. ׳ , (Ps- 113, 24.) ׳ ׳.: So sprach jener weise König , als die Gerechtigkeit seiner Sache und die Hülfe des Herrn ihm den Sieg: verlieh über seine Feinde, und er triumphirend einzog. in -seine Hauptstadt. So spreche jeder Gott ergebene Mensch bei jeder frohen Begebenheit seines Lebens; denn nicht vom Menschen, vom Herrn allein kommt Hülfe , dem Herrn allein gebührt die Ehre. So spreche heute insonderheit Jeder, der es fühlt, wie viel Großes und Herrliches der Allmächtige am heutigen Tage unsrem geliebten Vaterx