Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Beitrag zur Geschichte der Herkunft des Gelehrten Hartwig Wessely
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 98 (sequence 5)
- Language
- German
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!)erstattet.' Joseph ward Mitaltester der - Jüdischen Ge-- meinde, und Unterzeichnete als solcher mit das Gesuch an die Regierung um die Erlaubniß, eine Synagoge zu bauen (die noch bestehende, große Jüdische Synagoge iij. Amsterdam). Er,hinterließ zwei Söhne: der altere, ׳ Abraham, blieb in Holland; der jüngere, Moses, heirathete die Wittwe eines Aeltesten aus Wesel, und ließ sich in ihrem Wohnorte nieder. Seine Geschäfte bestanden in Lieferungen an die damaligen Französischen Armeen in Brabant. Dadurch kam er in Bekanntschaft mit den ׳ Holsteinischen Prinzen, welche in diesem Kri'egsheere dienten,, und bei ihm logirten; er entschloß sich ihnen zu folgen, und wählte Glückstadt zu seinem Aufenthalt, wo viele reiche.Portugiesische Juden wohnten, die große Privilegien von dem König Friedrich VI. erhalten, und eine Lftindische Compagnie errichtet hatten. Er nahm von feinem vorigen Wohnorte einen Beinamen an, welcher zum Familiennamen seiner Nachkommen geworden.ist: Wesel, oder Wessely, die königl. Gnadenbriefe für die Portugiesischen Juden wurden auch ihm ertheilt, und seiner Familie stehen noch diese Privilegien zu. Er war der Erste, der in den DänischE Staaten eine Gewehrfabrik anlegte; er ward General -Proveditör bei Friedrich IV., Kommerzien-Direktor und Königl. Agent in Hamburgwo er sich niederließ; auch General-Proveditör bei dem Kaiser Peter dem Großen, für dessen Armee in Holstein. Seiner Kinder waren viele. Einer hieß Levin Wessely; der Sohn desselben war der vor wenig Jahren verstorbene und wegen seiner Rechtschaffenheit bekannte Joel Wessely in Kopenhagen. Ein andrer Sohn