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Sulamith · 1817-01-01 · Heft 1 · p. Seite 93

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
5 (1817-1820)
Issue
Heft 1
Article
Der Seegen des Gastfreundes
Date
1817-01-01
Page
Seite 93 (sequence 3)
Language
German
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93 ״Wie prangest Du in Jugendkraft ״So üppig, wie so reich an Saft; — ״Die Wurzeln wohlgewassert, strotzend, ״Dem Sturm und Ungewitter trotzend; — ״Der Aeste weit gedehnter Schatten , " ״Ein schützend Obdach jedem Matten; — ״Die Frucht, die in dem Laube glüht, ״Erfreut das schmachtende Gemüth; ״Und gleich der Zeder stolzem Gipfel ״Ragt himmelan der Krone Wipfel: — ״So stehst Du herrlich da, ein Held, ״Der Gott und Menschen wohlgefällt. . ״Was könnt' ich noch für einen Seegen, »,Zu dem bereits erworbnen legen? — ״Ein einz'ger Wunsch ist mir gelassen, ,,Den will ich jetzt für Dich erfassen; »»Dir' selbst und Andern auch zum Heil, »,Werd' er vom Herrn Dir bald zu Theil: —- »,Die deinen dicht verschlang neu Zweigen »,Als edle Spvößlinge entsteigen, »,Sie mögen alle Dir einst gleichen, »,Der Welt zum Nutzen so gereichen!"—. * ■*;* Wer unter diesem Baum gemeint, , Wer hier als Wandrer auch erscheint, Dies darf ich, Freund! Dir nicht erst deuten: Dein Znn'res wird zum Sinn Dich leiten. Ein Segen ist mir nur erlaubt, Den ruf ich heute auf Dein Haupt:• ■ ״Die Deinem edlen Stamm entsprieß en,

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