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Sulamith · 1817-01-01 · Heft 1 · p. Seite 24

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Journal
Sulamith
Volume
5 (1817-1820)
Issue
Heft 1
Article
Einige Worte über Nutzen und Schaden einer aufgeklärten Erziehung
Date
1817-01-01
Page
Seite 24 (sequence 11)
Language
German
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24' — Richtung der Meinungem. r-— -7- EinsnothwendigSj Folge der Aufklärung und des neuerweckten: Gefühls für. das Schöne und Anständige war die Verfeinerung, der, Sitten, leider nur nicht immer ihre Verbefserung, Die. groben Ausbrüche des Lasters und der Verdorbenheit: VM schwanden allmählig ,. aber an ihre Stelle traten mehr, als zuvor Heuchelei.Md Verstellungskunst/, glatte Worte, imiMunde und. Tücke, im Herzen , Beobachtung -des, äußern Anstandes: und, Uebung des Lasters im Verborge-- nem . Za ,ein -neues.Ungeheuer ״ welches,die verfloßn.en- Jahrhunderte nur: noch m seiner ׳Kleinheit gekannt hattem Und: das freilich , wie auch einst in. Griechenland« nur am den Stralen der Aufklärung zum vollen Leben sich er-; watmen kann, ׳ erhob,, feine furchtbaren Schwingen über, M alle Länder Europa's und:.trat aufs neue mit unerhörtem׳: Uebermuthe.das , Recht -und, die .Grundsätze der Tugend, mit Füßen. Brauche ich den Namen dieses Ungeheuers, noch IU nennen?- Es,-ist׳, die Politik,, diese stheußliche Fratze״ die, ::Ausgeburt,des fürchterlichsten Egoismus,- die unter schönen gleißenden . Namen das Blut.-von Tausenden ver-, gießt, Städte und, Länder verwüstet:,׳.und das Laster witz die Tugend zur Ausführung ihrer Zwecke: braucht. Dazu, gesellte sich bald ein. anderes, die,Hohnsprechung ,des: Glaubens an: alles. Heilige und. Göttliche, selbst an dasso tief in die menschliche Brust gepflanzte Gesetz der ,Tugend und Sittlichkeit. Es war natürlich, daß nach einer. Periode, -wo׳ die, Vernunft ganz unterdrückt war, wo man ihr schlechterdings kein Urtheil in Gegenständen der Religion.zugestehen wollte , wo man, überdies den unsin- Nigsten Aberglauben für Religion:verkaufte, :eine andere

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