Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Über die Nichtigkeit der irdischen Güter
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 374 (sequence 14)
- Language
- German
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374 ״Ich rette den flehenden Armen, Die Waise, die man hülflvs ließ, lieber mich kommt des Veriweifclten Segen, Ich mache froh der Wiktwen Her!. Dem Blinden wcrd' ich Auge, Dem Lahme» ein Fuß, Dem Hülfsbedurftigcn ein Pater; möge auck die Tbeilnehmcr an einer reickbesetzten Tafel an den dürftigen Tisch desNotkleidenden erinnern, um zu befolgt» die Worte Ealomv's: Dem Hvssnunaslosen reichet Wein; Dem Bitierlichbetrnbte» süße» Trank. Er trinke und vergesse seines Jammers, Und denke seiner Noch nicht mehr. Dann ist unser Tisch ein Tisch vor Gott! Wir sind sterblich! was wir verbessern wollen, dürfen wir nickt leichtsinnig auf weiter verschieben! Auch in unserer Anstalt, bestimmt, Töchter armer redlicher Eitern zu bestatten, laßt sich noch gar manches verbessern und zweckmäßiger einrickten, welches wir nicht verschieben dürfen. Unser heutiger geselliger Verein möge die beste Veranlassung dazu geben. Dann hat der Herr Wvhlge. fallen an unserm Unternehmen, dann hören wir. wie die Frommen sich zuruftn: E > e h e, wiefein, wielieblich ist es, wenn Prüder zusammensitzen, wie ausHcriuon Morgen-Tvau, Tban aufZions Berge träufelt; dann befiehlt der Ewige seinen Segen, giebt unS Lebensfreuden auf ewig. Amen!