Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Aus Berlin [Nachricht]
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 355 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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geleistet haben. Eben so ««gegründet stellt jenes Schreiben dar : daß die hiesigen Juden gan; vorzüglich während den letzter« Leidensjahren ihren Beutel gespickt hätten. Wir haben hier christliche Kauflcute und Danquiers, selbst Men« scheu von der geringsten Herkunft, die dieß nicht minder ge Han haben, wie dieß denn überhaupt so im Krige geht. Die drei Gegenstände, welche die Spekulationen Hauptfach-!ich begünstigen, waren: 1) der Transitohandel mit Kolonial-Maaren während der Kontinental - Sperre; r) der Handel mit Staats - Papieren;;) große Lieferungen von Armee-Bedürfnissen für die verschiedenen Mächte. Hieran haben die Juden und Christen gleichen Theil genommen; und unsere Danquiers Schickler, Benecke, Fetschow ec. haben nicht weniger dabei gewonnen, als die bekannten ersten jüdischen Häuser. Ist von Gewinn die Rede, welcher am Staate oder vom Staate gemacht worden sei: so befindet sich jetzt kein einziger Jude hier, der sich darin so auszcichnete, wie es vor io Jahren der Fall war, wo der bekannte Herr *״* sehr große Entceprlsen machte und Verschiedenes gepachtet hatte; oder wte unter Frirdr ich ll.r — Ist irgend ein Geschäft mit dem Staate gemacht worden, welches rentirtr, so war es wohl im vorigen Sommer der Ankauf der Nutzhol;. Bestände von dem ringegangnen König!. Holzhofe. Diesen Ankauf machte aber kein Jude, sondern der Danquier. B.... e. Uebrigens ist es ein großes Glück für den preuß. Staat gewefett, daß seine Danquiers und Kapitalisten, im unüberwindlichm großen Zutrauen auf dessen moralische Kraft, ihre LereitliegendenKapitalienundStaatspapirre anlegten, wodurch sie nun zwar reich geworden sind, aber auch;u- D b s