Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Macht der Gewohnheit
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 352 (sequence 4)
- Language
- German
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35* — daß ich dem Tabackrauchcn lcidenschaftlich ergeben bin; nichts schmerzt« mich empfindlicher als der Mangel dieses Genusses. Jndeß verlor sich diese schmerzliche Empfindung mit dem jedesmaligen Eintritte des EabbathS, gleichsam von selbst, indem die Eenohiiheit, nie an einem Eabbach zu rauchen, mir sehr gut zu statten kam. Nur erst mit dem Ansgange dieses Tages k.nd sich der Schmerz von selbst wieder «in. Auf diese Art ward es mir sehr leicht den Ruhetag ^on den Wochentagen zu unterscheiden, da ich das richtigste Zeitmaaß in mir selbst hatte, das mir die Sonne oder irgend eine Uhr geben könnte — I. Wolf. VII. M i s c e l l e n.!)Wissenschaftliche- und Kunstnachrichten aus London. Äer beliebteste aller bis setzt lebenden brittischcn Dichter war bis jetzt, aller seiner Eecentrizitaten und Lizenzen im eigenen Leben ungeachtet, der Lord Byron. Vor Kurzem gab er noch auf Bitten seines Freundes des Doktors Kmnaird, 2g biblische Lieder herans, die unter der Auffchrift Hebrvvv Melodie, den Schluß des vierten und letzten Bandes seiner Werke machen» die jetzt sehr zierlich be: Murray gesammelt erschienen, und nicht mehr als 2g Shkosten. Zwei jüdische Tonkünstler in London, der berühmte