Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Gesellschaft der Humanität zu Kassel
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 298 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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-98 -- wörtlich frier, für das Tute, welches mit brr, I« ihre Hände gelegten Mitteln zu Tage gefördert «erden könnte. Wenn auch der Lauf der Zeiten nölhig gemacht, baß von den frühern Gesetzen der Gesellschaft Manches verän» dert wurde, daß manches Neue hinzugesetzt werden mußte; so ist dennoch der Geist, der das Ganze von Anfang an de« seelen sollte, nicht nur derselbe geblieben, sondern das« jenige was hierin gtthan worden, war abgesehen auf Zurückführung zu jenem ursprünglichen Geiste und auf di: Verwirklichung dessen, was unser verewigter Stifter Lu« cius Abraham Liffmann*) einst bei derEröffuussg der Gesellschaft, in folgenden Worten sagte: ,.Unsere Ge« sellschaft ist jetzt noch in ihrer Knospe und in ihrem Ke!« ״men. Sie wird aber in der Zukunft wachsen, blühen ״und Früchte tragen." Indem ich diese Worte unseres edlen, uns ewig >mvergeßlichen Stifters, deren schöner Sinn Ihnen gewiß jederzeit klarer werden wird, anführe, stellt jener feierliche Tag, wenn gleich ich ihm nicht beigewohnt, sich mir in *seiner ganzen Bedeutsamkeit dar. Er bildet mit dem Heu« tigen neuen Eröffnungstage einen Zeitabschnitt, im Leben unsrer Gesellschaft. Indem wir seiner gedenken, meine Herrn! erinnern wir uns auch alle unseres in Gott ruhen« den Stifters, und dem Andenken des Edlen sei noch heute, an unftrm Freudentage, eine Regung der Wehmuth, «ine Throne der Trauer geweiht! ) Siehe dessen Biographie im 4. Hefte z. Jahrgannge der Sulamikh Seite 220. D. H.