Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Über die wohlthätigen Folgen der höchst weisen und liberalen österreichischen Gesetzgebung in Betreff einer soliden und moralischen Annäherung der böhmischen Israeliten zum gemeinschaftlichen Bürgerv
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 279 (sequence 1)
- Language
- German
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27S V. Debet: die wohlthätigen Folgen der höchst weisen und liberalen österreichischen Gesetzgebung in Betreff einer soliden und moralischen Annäherung der böhmischen Israeliten zum gemeinschaftlichen Bürgcrverein. *) I» dem Gemeinaeiste aller Skaatsbärqer, in einem unabläßliehen Streben;ur höchst möglichsten Veredlunq, und in einem ehrenvollen Wetteifer aller Unrerthanen zur Bestreik!!»« der Staatsbedürsnisse alles Mögliche beizutragen, liegt einzig und allein die wahre Größe und Selbständigkeit einer Nation. l§o gleichgültig es jedem aufgeklärten Manne von Gefühl und Menschenliebe sein muß, ob sich die in einem Staate lebenden Menschen zu dieser oder jener Religion bekennen, so sehr muß es ihm aber auch anderseits daran gelegen sein, daß die Bekenner einer oder der andern Kon. fession unschädliche, würdige und getreue Unterthanen sind. Da sich'S aber unter einer weisen Gesetzgebung nie denken läßt, daß irgend eine gemrinschädliche Klasse von Menschen des Schutzes der Gesetze gewürdigt werden wird, so laßt sich schon ans diesem Grunde mit vollem Rechte schließen, daß die unter den aufgeklärtesten Regierungen lebenden Iiftaeliten nicht nur als treue, sondern auch als nützliche Unterthanen zu betrachten sind. ’) Aus dem < Sesterreichischen) Volk-freund. (181a.>