Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Predigt
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 272 (sequence 18)
- Language
- German
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faltig die Warnungen, dir Gott ihm sedeSmal durch 'sei. neu Diener Moses thun ließ, den Israeliten die Freiheit zu geben und sich der ferneren Strafen zu entziehen. Wie oft gestand er nicht sein Unrecht ein und sagte selbst :der Ewige ist gerecht, ich aber und mein Volk sind Frevler; aber da «r einmal angefangen hat, An. schlägt wider Israel zu machen, so fügte sich alles wunder, bar, er verwickelte sich immer mehr und mehr in's Gewebe feiner eigenen Ranke, er .ward so gewaltig von einem Schritt zum andern fortgczogen, daß ihm keine Wahl mehr übrig blieb. Dieß drückt die heiligt Schrift mit den Worten aus: ״Ich habe sein Herz und das Herz sei. ner Diener verstockt sein lassen, damit ich diese meineZeichen unter ihnen thun will und sie erkennen sollen, daß ich der Ewige bin." Wie gerechtfertiget erschien nun Gott in den Au« gen der Israeliten und der Aegypter selbst. Wie sehr er« kannten und glaubten jene nun an Gott, ihren Erretter; wie sehr gestanden nun auch diese rin, daßderEwige für sie streitet mit Aegypten. — Nur wissen dürft ihr» m. Z. die Anschläge mancher Menschen, dürft nnr einsrhen lernen, womit sie umgingen und welches Unheil sie zu stiften im Begriff waren und es wird euch begreiflich werden, warum sie «in so hartes Schicksal traf; verehren und anbeten werdet ihr den Rath Gottes lernen, der ihren Bestrebungen plötzlich ein Ende machte. Und bleibt er uns oft räthsilhaft, dieser Rath, wissen wir ihn auf keine Weise zu deuten und zu rechtfertigen, so laßt uns nicht vergessen, wie verborgen unS tausend verderbliche Anschläge der Menschen» tausend Entwürfe der Bosheit sind, die