Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Ein Brief des Weltweisen Moses Mendelssohn
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 132 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2304627-2304640-2304642-2306999--04229-2307278- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
X3* - dem Grund« eifrigst gegen dasselbe, ״weil in diesem Stücke, wider die Wahrscheinlichkeit, ein rechtschaffener und edler Jude angenommen worden, und es doch allzu« unwahrscheinlich sei, daß unter einem Volke von den Grundsätzen, der Lebensart und Erziehung, das wirklich, wie er hinzufngte, die üble Begegnung der Christen auch zu sehr mit Feindschaft, oder wenigstens mit Kaltsinmg׳ keit gegen die Christen erfüllen muß, ein solches edleS Gemüth sich gleichsam selbst bilden könne."- Moses Mendelssohn, dessen Inneres von dieser abscheulichen Behauptung empört wurde, schrieb daher den folgenden Brief an den Doktor Gumpertz, einen Arzt in Berlin, der um die damalige Zeit, da er nicht praktisirte, Sekretair bei M a u p c r t u i 6 war. Da nun dieser inhaltrcichr Brief, welcher, beiläufig erwähnt, freilich unter andern auch manches enthält, was wohl in unfern Tagen zu sagen überfiüßig oder wirklich unanwenddar sein würde, vielen Lesern dieser Zeitschrift unbekannt und den zahlreichen Verehrern Mendelssohns in vielem Betrachte sehr willkommen sein dürste: so finden wir es angemessen, solchen hier mitzu« theilcn. Der Herausgeber. Mein Herr» ״Ich überschicke Ihnen hier das 7oste Stück der Göttingischen gelehrten Anzeigen. Lesen Sie den Artikel von Berlin. Die Herren Anzeiger recensiren den vielten Theil der Lessingischen Schriften, die wir so oft mit Der« gnügen gelesen haben. Was glauben Sie wohl, daß sie an dem Lustspiele, die Juden, aussetzen? Den Haupt«