Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Frankreich [Nachricht]
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 83 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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-- 8r 4) Die neue deutsche Pariser Zeitung (Ns.g.) enthalt unter andern Folgendes: ״Aus dem französischen Tage« blatte 1’ArisUL-qiifc sehen wir, daß die deutsche Lesewelt in diesem Augenblicke ein besonderes Wohlgefallen an den Aufsahen des Herrn von Dohm findet. -Herr von Dohm ist zugleich Staatsmann und ein in dem Gebiete der Literatur ausgezeichneter Geist. Er war cs auch, der in einem tiefdurchdachten» wohlgeschriebmen und allgemein bekannten Werke *) mit den Waffen der Vernunft, der Menschlichkeit und der Religion die Sache der europäischen Israeliten führte, um ihnen den Genuß aller bürgerlichen und politischen Freihciten zu verschaffen. Bei allen Regierungen, die einer freisinnigen und aufgeklärten Politik Gehör geben, sind ihre Ansprüche ausgenommen und befriedigt worden. Die ihn sehr schätzte. In den erschienenen Briefen an seinen Bruder, äußert sich Johannes von Müller unter an» dern über Herrn Berr, wie folgt: (Brief 401, vom 22. Januar 180«, Seite zzr und zzr) ״Neulich habe ich einen zungen Israeliten — M ichel Berr, eine angenehme Bekanntschaft gemacht; er hat die von Lkabbl Bedraschi 1198 zu Barcellena verfaßte Schritt:" ״Schätzung der Wett" (ins Französische) übersetzt, (m. s. Gniam rd!sie» Jahrgangs iscen Ban» deS Ztes H ft Seite 359 und 360) worin viel althe» btäischer Geist ist: auch er selbst hat geschrieben; Her^ der'n schätzt er ungemein. Es wird noch manches Uedtrfi'hent aus den vergrauten Bücherkisten hrrvorgchen. —-Ich glaube den >B?rr bebrüten wir, als Haupt od-r Schreiber seines Volk«, er ist wie Efra, 8vplnr ÄJuhir, ein schöner Jüngling, voll Würbe." *) lieber die bürgerliche Verbesserung her Juden.