Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Gedanken-Kollektion
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 357 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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blinden, damit die Gefahr die Kraft verdvpp le und sie werden }erfcbmettcrt, wenn er zurück»:«.׳;!. Der Mensch bestehet in der Wahrheit. Giebt a־ die Wahrheit Preis» so gicbt er sich selbst Preis. Wer die Wahrheit verratb, verrath sich selbst. ES ist hier nicht die Rede vom Lügen, sondern vom Handeln gegen Ueber« zeugung. Eine nnversncht« Tugend ist keine,?!der nicht nur das Etehnbleiben» sondern das Wiederausstehen nach dem Falle ist Tugend, und eben darum oft die schönere, weil sie die schwerere ist. Wir sind selbst Schuld daran, wenn uns die Tu» gend schwer wird; selten würden wir nölhig haben. tu« gcndhast zu ftyn, wenn wir immer vernünftig scyn wollten. Re Lension des dritten Tkeilcs des Werks: Anfangs« gründe der Algebra. Zum Nutzen der Jugend herausgegeben von Meyer E l k a n F ü r t h. Des. sau auf Kosten des Vcrf. gedruckt bei C. Schinder. (AuZ der Jenaer Sttcraturjcitung.) Es ist fine traurige Erfahrung, wenn mathematische Schriften» die mit Taünt und Ficiß geschrieben» und daher geschickt sind. dir Denkkraft ihrer Leser zu wecken und zu beleben, keine so allgemeine Aufnahme finden als sic cs verdien n. Dieses widrige (gcbuff״( traf den erste» und zweiten Thei! obig׳r Schrift, welche wir unfern Le» fern in Nro. 1;8vom I.!810. vortheilhast angezeigt haben. Der Grund davon mag nicht sowohl!n dem Man« gel einet lcdenSrrürbigen Wißbegirrde, als vielmehr in