Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Der Tod Sauls oder die Hexe zu Endor
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 334 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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334 Mehr unter den Lebendigen, nicht des V rwandttn thrures Antlitz mehr zu schall». Allein gerettet wähnt'!ch mich, und sieh', Da stehst du plötzlich vor dem überraschten Freund. Abiathar. Nicht mag dein Staunen meines üdertreffen. Allein gerettet wähnt' ich mich, wie du, Und sehe wundervoll mich dir zur Seite. M i s a e l. O sprich, wie bist du jener Schreckensnacht, Dem allgemeinen Blutesstrom entgangen? A b i a t h a r. Daheim gelassen hatte mich der Vater, Ahimelech, als ihn des Königs Botschaft, Die unglückselige, nach Ramah rief. Doch band er auf die Seele mir: wenn je In Drang und Noch die Stadt geratben sollte» Der U r i m tzeiligthum mich zu versichern. Nicht faßt' ich damals dieser Worte Sinn, Den ich darauf nur allzubald erfuhr. Es war an jenem Unglücksabrnd, als Ich Stadt und Heimath, ach, zuletzt gesehn. Mich fioh' die Nuh' auf weichem Lager; auf, Aus schweren Träumen schreckt' es mich, und trieb Hinauf mich, auf des Daches höchste Zinne. Da stand ich, über meinen Zustand sinnend, So fremd der heitern Knabenseele, als Bon ferne sich ein Fackelschimmer zeigte. Der Heller stets und blendend näher kam. An einer wildvermummten Rotte Spitze