Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Der Tod Sauls oder die Hexe zu Endor
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 332 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2304627-2304640-2304641-2306360--03904-2306821- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Uns schlügen, uns;errichteten? Sie sind An Macht uns überlegen und an Muth. A b n e r. Das eben sollen sie nicht scyn. Wir müssen Zuvor zu kommen suchen; müssen in Den Unscigen den Muth erwecken, Auf Gott vertrauen und die gute Sache. Saul. Auf Gott? Der hat mich ja verlassen! Wirb, Dem Hirten zürnend, auch die Schafe strafen. . . Ach, Freund, mir ahnt ein schlimmer Ausgang. Nicht Gewinnen werden wir das Treffen; und Nicht überleben werd' ich den Verlust. — Abner. Mein Herr und König! Fasse Muth. Er ist Das erste, was wir brauchen; Du, der erste, Der ihn. dem Volk ein Vorbild, zeigen muß. Saul. Und welche Vorkehrung hast du getroffen? A b n e r. An jener Quelle, die am Fuße von Gilboas fernsten Hügeln sprudelt, laß' Ich Israel in Schlachtenordnung stellen. Schon schallt der Hörner Ruf durch das Eebirg, Vom Echo tanscndfaltig rückgegeben. An die Hauptleute ist die Losung schon vertheilt, Und jeder Stamm harrt unter feiner Fahne. Saul. lind was hast du von ihm gehört'i