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Sulamith · 1812-01-01 · Heft 1 · p. Seite 331

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
4 (1812)
Issue
Heft 1
Article
Der Tod Sauls oder die Hexe zu Endor
Date
1812-01-01
Page
Seite 331 (sequence 2)
Language
German
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m Der ihren Leidenschaften tückisch stöhnt. Mir gram's, so oft ein solcher nah mir tritt, In Sklavenmiene die Despotenseei' Verbergend; dessen Joch ich fühl', und doch, Den Griff stets feulend, nicht zu rücken weiß. (ihn vertraulich bei der Haud fassend ) Du Abner, bist mein Mann; gerade, schlicht. Prahlst nicht mit Treu, machst niemand mir verdächtig. Warnst, noch an Tugend glaubend, nicht vor Laster stets. Von Haß und Neid, und niedrer Scheelsucht stey, Willst du nicht, steigend, Andre sinken sehn. Du bist ein Sohn beü Muths, und mehrst den meinen. Abner. Den Muth, mein König laß uns jetzo zeigen. Denn eben ist von Sunem der Kundschafter, Den ich dahin gesandt, zurückgekehrt. Versammelt sind die Häupter der Philister, Nach A v a k vor rückt ihre Heeresmacht, Und morgen bieten sie uns eine Schlacht. Saul (unruhig) Was! Morgen schon! Noch sah ich gestern sie, Don jener Dergeshöh', auf Sunems Ebne In wilden Horden weitzerstrcuet lagern. Abner. Du kennst die Raschheit dieser Unbeschnittnen. Nie zögerten sic lang; und haben recht. Denn nur das Kühne, schnell Gewagte, glückt. Saul. Und wenn es ihnen glückte, Abner? Wenn Den Sieg davon sie trügen? In die Flucht

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