Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Linguistische Analekten
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 313 (sequence 2)
- Language
- German
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ZI; ihr im Westen bestimmtes Zelt schleiche, um dort von ih« rem täglichen Geschäfte auszuruhen» und dann des Mor. gcns nach wohlbehagter Ruhe strahlend wieder über die Erde hervorzngehcn. Nach diesem lassen sich d>e (sonst so befremdenden) Ausdrücke יצוא, und 2'2L."7I ביא im hebräischen sehr gut erklären. Mit erster!« nämüch bezeichnet der Hebräer den Aufgang der Sonne, west sie alsdann nach seiner Meinung aus ihrem Zelte hervorgebt; mit letzter!« aber ihren Untergang» weil sie alsdann in dasselbe hinein kommt. — David benutzte als Dichter oft diese rohe Volksmeinung» die sehr viel poetisches hat, in seinen Psalmen (19. 56. — 104. 19.). Daß auch der Hebräer sein?»rtieipin»! f>!1!1r>,m passivem wie der Vateixur habe, unterliegt meines Erach. teils keinem Zweifel, und zwar vertritt diese Stelle der sogenannte בינוני des ׳נבעל außer seiner gewöhnlichen Bedeutung als 1'r»e8e>18 passivem: als im Satze ינו־־ר ויגידו צדקתו לעס נולד (Psalm 22. 32.) komme das Wort נולד ganz mit dem lateinischen n»8eemlu8 überein. So wie das Wort נברא im Satze ועס נברא יהלל יה (Psal. 102. 19.) dem lateinischen creandns gleich kommt; eben so heißt נגהה manchesmal rvünschenswerth (״ptandus), als: נבחר שס מעושר רב (Spr. 22. 1.), נאהב lieb ns. würdig (aniandus), als: הנאהבים והנעימים (Eamu. 2. 1. 23.), נגלות Sachen, die entdeckt werden können (,«- togcnd»), als: והנגייות לנו לבנינו B. M. 29. 28׳). Das Zeitwort ^ד7צי (ausbrciten), welches in der hebräischen Literatur auch zuweilen in der Bedeutung: