Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Gedichte
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 300 (sequence 7)
- Language
- German
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Und schon beginnt zum Rückweg et Die Füße zu bewegen, Da schleuderte die Brücke her Ein Mann lein ihm entgegen. ״Dm Herrn zum Gruß! wie geht's? Wo fehlt's? Habt Ihr was hier verloren?" — Wie so? — ״ei, gafft Ihr doch, als galt's, Das Pflaster zu durchboren!« In diesem Tone fahrt es fort, Halb Schalkheit und halb Güte; Doch jenem dringet jedes Wort Gar seltsam zu Gemüthe. Vom Mannlein, wie durch Simpathie, Fühlt er sich angezogen; Und wird — er weiß es selbst nicht, wie? — Ihm immer mehr gewogen. Wohlan, spricht er, du sichst mich hier, Wie einen Schatz ich suche. Der falsche Traumgoit rieth cs mir, Den ich darob verfluche. ״Nicht doch, mein Freund, dem Tranmgott nicht, Ihr müßt der Thorheit fluchen; Denn sie laßt euch, nicht sein Gesicht» Hier so poßicrlich such n." ,.Auch mich hielt so ein Trugbild fest, Und wollte mich berücken;