Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Einige Worte über die Israeliten in den Staaten Sr. Majestät des Kaisers von Österreich
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 282 (sequence 3)
- Language
- German
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--״*?.i verdienen noch vorzüglich der durch Veredlung der Wolle» und durch den reichlichen Absatz ms Ausland sich ans.cichuende Wollhandel des vor Kur» zem in den Adelstand erhobenen Prager Groß» Händlers, Simon Lamel, der Ctrumpfwirkmeistcr M. Tondi» zu Lichteilstadt im Elbogner Kreise Böhmens, dessen Arbeit von Baumwolle in Karlsbad selbst von Auölaiideru für englische gekauft wird» die sehr ansehnliche Wollenwaaren ׳ Fabrikatur des Jak. Höl« I e r s in Brünn, und das vieljährige rastlose Bestreben der hiesigen *) Großhändler, Hofmann und Lewin« g e r, um die Verbesserung der inländischen Seidenkultur in dem Salader und Kreutzer Komitate und in der Mili» tairgränze, erwähnt zu werden." -״In Galizien» wo die deutsche Sprache ein Fremdling ist, war auch der deutsche Unterricht bei Weitem nicht so willkommen als bei den Juden in andern Provinzen. Die Sprache aber war es nicht allein: auch die nnvertilgbare Abneigung gegen jede» Unterricht, der nicht talmudisch ist, die empörte Eigenliebe, als man ste für ungebildet erklärte, das eingewurzelte Mißtrauen ge» gen alle Anordnungen, die nicht von den Rabbinen aus» gehen, vielleicht auch der Kostenaufwand zur Unterhaltung der Schulen, waren Ursache, daß die galizischen Juden die ersten Jahre gegen diese wohlthatige Erziehungsanstalt sich in dem Grade unwillig bezeigten, daß die Regierung genöthigt war, noch besondere Maaßregeln zu ergreifen, welche der philosophische Geschichtsforscher Dr Jeckel ) Wahrscheinlich Wiener.