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Sulamith · 1812-01-01 · Heft 1 · p. Seite 252

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Journal
Sulamith
Volume
4 (1812)
Issue
Heft 1
Article
Katechismus der mosaischen Religion zum ersten Unterricht für Israelitische Knaben und Mädchen [Rezension]
Date
1812-01-01
Page
Seite 252 (sequence 7)
Language
German
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ausdrückt, liebet gewünscht: Das höehiie und allmächtige Wesen. Seite iz beifit es auf die Frage: Ware die Vernunft allein sehen bmrciehcnd uns mit uusecn Pflichten bekannt;n machen? Nein» der 1> enftbl!che Verstand ist beschrankt und wandelbar rc. Rec. halt diese Antwort für eben so entgegengesetzt dem Geiste einer gesunden Moral als dem der Israelitischen Religion. Der Moral, weil, wenn dieser Mangel sieh wirklieh in unserer Der« nunst vorfande, es durchaus kein Mittel dagegen geben könnte, da die Göttlichkeit einer Offenbarung sieh ja selbst nur aus der iiinern Güte und Moralitat derselben benr. kündet (> B. M. Kap. iz.), und man also offenbar diese nicht aus jener folgern kann, ohne im Zirkel zu schließen. Der Israelitischen Religion, weil dieselbe sich ausdrücklich als nur für Israeliten verbindlich (:puנחל׳ 6:;׳ ׳) an. kündigt, und die andern Völker nichts desto weniger für sehr verbunden halt, die Gebote der Noachide» (טצזת בני נח) welche die Gesetze der natürlichen Religion enthalten, aufs genaueste zu beobachten. Es bedarf übrigens für den Verfasser sowohl als für den kundigen Leser der Aniner« kung nicht, daß die Privatmeinung einiger Rabbinen, als verlange die mosaische Religion von den Nicht. Israel ten nicht nur die Ausübung jener noachitischen Gebote, son« dern auch die Anerkennung derselben, als geossnbarter Verordnungen, von dem größten Theile unserer Theolo« gen verworfen, und weder in der Bibel noch im Talmud gegründet ist. Auch erinnern wir an den bekannten Spruch des Talmuds: י£למל' ל־יא נתנה תורה לישראל1 ימי׳* Auf Seite 11 wird gelehrt, daß Gott zu der Erschaffung der Welt nicht gezwungen gewesen se», sondern sie aus

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