Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Katechismus der mosaischen Religion zum ersten Unterricht für Israelitische Knaben und Mädchen [Rezension]
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 250 (sequence 5)
- Language
- German
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Wen» ich deinen Himmel sehe, die Werke -einer Hände 11. s. >׳<׳. Herr, wie mächtig ist dein Name in aller Welt u f. nt. (Ps. 8,4— 10.) Vertraue auf Wett und thue Gutes (Ps. 37, 3 — 8.11. a. ni. ü.) Fr. Und wie beweist man dieses äußerlich? A n t w. Durch Gebete und Lobpreisungen. ,. B. M. 40, 31;;. B.M. 10, 21. — Er bat Wohl-, gefallen an den Gebeten der Redlichen. Sp. S. 15,8. «vrräaiich aber durch die treue Beobachtung aller Menschen-Pflichten.;. B- M.!0, 12 u. 13. Fr. Woher lernen wir unsere Pflichten kennen? Antw. Theils (!) durch die Vernunft, und theils (!) durch das von Gott geoffenbarte Gesetz u. s. w. Sehr lobenswerth sind auch die Vorstellungen vom Eide (S. 27.), die Erklärung, wa^ feine und was grobe Abgötterei ist (S. 19 ), des Gebotes: Liebe deinen Nach« stcn wie dich selbst (S. 17.), der Worte: Religion und Glaube (S. 7.), der Feyer des Sabbaths (S. 21.), des Wortes: Vaterland (S. zr.) der Unsterblichlrit (S. 34.) u. a. m. 2n allen spricht sich ein wahrhaft religiöses Gemüth und eine wahrhaft geläuterte Vernunft auS. Aber eben w.׳il wir dieses Werkchcn für sehr schätzbar halten und ihm Eancticn von irgend einer Jsraelitiscl-rn geist. liehen Behörde wünschen, so halten wir es für Pflicht, auch auf die kleinen Flecken aufmerksam zu machen, wel« che wir in demselben bemerkt zu haben glauben; überzeugt daß cs dem Verf. leicht seyn wird, dieselben auszumerzen, und dem Leser das bedeutende Uebergewicht der guten Stellen vor dem minder Guten zu bemerken. So ist schon die Einrichtung desselben etwas willkührlich, und «S dünkt