Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Pestalozzi über Religion
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 179 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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179 Wenn du die Erde verlassest, so hast du ihrer satt, und deine Kinder sind, sie nach dir zu genießen, gebildet; du aber gehest ruhig und heiter ins Thal der Schatten, du kennest Gott und trauest auf deine Tugend, die du durch Gottes Erkenutniß erhalten. V. Auszug aus den vor Kurzem erschienenen Gedichten und Erzählungen des Herrn Professor Aloys Schreiber.*) Oer Mensch. In die Welt hinaus gestoßen Steht der Mensch verlassen da, Winde brausen, Wellen tosen, Nichts ist seinem Herzen nah. Liebend rufen ihm die Sterne, Rufen ihm die Blumen zu: Sieh nicht traurig in die Ferne, Uns, o Mensch, gehörest du. Und er drückt mit tiefem Sehnen , Erd' und Himmel an sein Her;, Und in warmen, linden Thränen Lößt die Liebe seinen Schmerz. *) Wir empfehlen unfern iesern hierdurch Zugleich diese Schrift (die bei Engelmaiin i» Heidelberg za haben ist) «ls eine inlercssanle und angenehme!ektüre. D. H. N 4