Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Plutarch und der Talmud
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 168 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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168 vorzüglich zum Abfalle verleitet, und den Macedouiern den größten Schaden;»gezogen hatten, bckain er zelui zu Gefangenen. Da sie für Leute galten, die in lakonisch witzigen Antworten sehr geübt waren, legte er ihnen viele verfängliche Fragen mit dem Bedeuten vor, das; er den« jenige«, der eine unrichtige Antwort ertheilen würde, zu« erst, dann alle nach der Reihe umbringen lassen würde. Den Aeltesten unter ihnen machte er zum Richter. Der erste wurde gefragt: Ob der Lebenden oder der Tobten inehr waren? Er antwortete: ״Der Lebenden?- Der Zweyte: Ob das Land oder das Meer größere Thiere ernähre? ״Das Land, sagte er, denn von diesem ist das Meer nur rin Theil." Der Dritte: Welches das schlaueste Thier fcy? ״Dasjenige, welches der Mensch noch nicht kennt." Der Vierte: Aus welchem Grunde sie den Eabbas zum Abfalle bewogen hatten? ״Damit er rühmlich le« Len oder sterben sollte." Der Fünfte: Ob er glaube, daß der Tag oder die Nacht eher gewesen scy? ״Der Tag um einen Tag früher als die Nacht." Und da Alexandern das befremdete, setzte er hinzu: Auf verfang« liche Antworten! Den Sechsten fragte er: Wie man sich am meisten beliebt machen könne? ״Wenn man bei der größten Macht doch nicht furchtbar ist.-« Wie kann der Germanen hießen, sie lebten rinbeklci'dek unter freiem H!!ime!, und wurden unter allen indischen Weism am meisten verebrr. Diese riethen dem SabbaS, welcher ihr Rayah oder Oberhaupt und Alcraiidern untcrwürsiq war, der ihn zum Satrapen der Bcrgindiaucr machte, von ihm abzulallen. UebrigenS gab cs auch deren in?lethiopien, die sich aus Indien flüchteten, wecl sie ihren König Ganges ermordet hatten.