Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Babels Schicksal=Masa Babel
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 129 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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T29 Ob deiner Ankunft kömmt die Holl' in Anftuhr Es ist das Rcicb der Tobten aufgeregt; Der Erde Fürsten, die gekrönten Häupter Der Nationen, sie erstehn vom Thron Und ächzen: Deine Sterne sind gefal'ni, Zersplittert auf dem Boden liegen sie! r. Befehl zum Angriff Entblößt ist schon der macht'ge Arm des Herrn, Sein Rüsthaus aufgethan. Er holt heraus Der Rache Werkzeug, seinen blanken Speer Und Schild. Sein stolzer Wagen rollt von Bergen, Zween ehrnen Bergen nieder. Vor ihm zieht Die Seuche, Feuerflammcn hinter ihm. Er kommt, dem Löwen gleich» von Jordans Fluchen. Im vollen Glanze seiner Majestät Macht er sich auf» die Erde zu erschüttern. Selbst mustert Zebaoth das Heer zur Schlacht. Auf hohem Berge Pflanzer cnr Panier! Erhebt die Stimme! Schwingt die Hand! und schirrt In Hast d!e Rosse an! Sitzt ans, ihr Reiter! Aufs Hauvt den Helm'. Den Panzer angelegt! Halt! — Elam, zeuch herauf! belagre sie, Madai! Ihr Königreiche Arrad, Minni, Und du Ascenas, seyd ihr meine Streitaxt! Geb: raschen Flug dem Roß! dem Wagen Wuth! Ihr Tapfer», vorgerückr! den Pfeil geglättet! D:1r Dolch geaetzr! Ihr Reiter, ziehet hin!