Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1811)
- Article
- Noch einige Worte über den verstorbenen Doktor Samuel Jacobi in Kopenhagen
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 423 (sequence 4)
- Language
- German
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4-Z war fast die einzig« Zerstreuung, die er sich erlaubte. Au-> Her seiner Doktordisputation und mehrerer ungedruckten Ab- Handlungen, die in der medizinischen Gesellschaft vorgelescn wurde, hat man noch von ihm eine deutsche Uebersetzung der Anthropologie des Hrn. Prof. Treschow!8»;, und einige Beobachtungen, die Vaccination bctrefsend, wovon ein deutscher Auszug im nordischen Archive (2 D. 8 St.) steht. Doch Allen, die ihn persönlich ge« sannt haben, galt sein liebenswürdiger Charakter weit mehr, "als sein gelehrter Werth: und er selbst wollte za immer lieber im Stillen wirken, als glanzen. Seiner ei« genen, wohlwollenden Theilnahme wegen ward er von Iuden und Christen gleich aufrichtig geschätzt und geliebt, und dies Lob mag mau auf seinen Lcichenstein schreiben r Lene vixit, btne latuit. Auf Vorstellung des Königlichen Konsistoriums der Israeliten zu Kassel hat sich das liberale Königl. Westpha« lisch« Ministerium bei Sr. Durchlaucht dem regierenden Herzoge von Sachsen«Weimar, wegen Aufhebung des in höchstdessen Lande streng existirten Judenleibzolls, für die Westphälischen Unterthanen Israelitischer Religion verwendet. Sr. Herzog!. Durchlaucht geruhten nun vermittelst einer hohen Verfügung vom 29ten November 18 n den Judenleibzoll oder das Leibgeleit in Höchstihren Landen für a l l e auswärtigen Unterthanen jüdischer Religion, auch im Sachsen»Gothaiscken Lande, wo diese Abgabe für die Weimarische Regierung erhoben wurde, gänzlich anfzuheben. So verschwindet denn gottlob! diese die Menschheit entehrende Abgabe immer mehr in Deutsch-